Okt 08

@Reisepferdich und Zuppi besuchen uns

Hallo Freunde und Leser!

Am 14. September haben wir Besuch bekommen. Vierbeinigen Besuch. Um es genauer zu sagen, Reisepferdich und Zuppi haben sich kurzerhand bei uns einquartiert.
Na gut, ich gebe zu, ich war nicht ganz unschuldig daran…aber trotzdem O:-)

In den letzten drei Wochen haben wir so einiges erlebt: jeden Tag mit dem Menschen zur Arbeit fahren, im Büro Unfug machen und hier zu Hause herumtoben. Und wir haben etwas ganz besonderes erlebt: ein Volksfest von „innen“.

Der Mensch ist ja ehrenamtlich in einer Hilfsorganisation und genau diese hat zusammen mit einer der anderen hiesigen Hilfsorganisationen den Auftrag, den Sanitäts- und Rettungsdienst auf dem hiesigen Volksfest sicherzustellen.
Das klingt erst einmal gar nicht so schlimm, aber wenn man einmal überlegt, dass in den 10 Tagen, die das Volksfest gelaufen ist, ca. 1,5 Millionen Besucher erwartet wurden – also 150.000 Besucher am Tag – dann wird das doch schon ziemlich groß.

Am Donnerstag vor dem Beginn war Aufbauen angesetzt. Nicht nur eine Unfallhilfsstelle mit zwei ausgebauten Kastenanhängern wurde aufgebaut, sondern auch das Foyer einer großen Messehalle wurde zum Behandlungsplatz umgebaut, insgesamt 14 Betten waren hier wie in einem kleinen Krankenhaus vorbereitet. Vor der Tür hatten drei Rettungswagen Platz und in einem Nebenraum haben wir eine komplette kleine Leitstelle eingerichtet – und da haben wir meistens gesessen.

Die zwei Arbeitsplätze der Einsatzleitung waren mit je einem Computer (mit gleich 3 Bildschirmen – voll toll) und einem festen Funkgerät ausgerüstet. Zwischen den Plätzen stand noch ein großer Monitor mit einer Lagekarte vom Gelände und den aktuellen Wetterwarnungen und hinter den Schreibtischen stand noch ein Tisch mit Drucker und den Ladeschalen für die Funkgeräte.
Da wir hier mit Digitalfunk arbeiten, war das alles gar nicht mal so schwer aufzubauen.

Am Freitag ging es dann richtig los. Insgesamt 10 Tage lang konnten die Menschen feiern und Spaß haben und wir haben auf die aufgepasst, denen es nicht mehr gut ging. Und dabei war wirklich alles dabei. Vom abgebrochenen Fingernagel bis zum Zusammenbruch wurde entweder zu uns zum Behandlungspltz gebracht oder direkt ins Krankenhaus gebracht.

Der Mensch hat dabei immer mal wieder etwas anderes gemacht. Von der Sanitätsstreife (die, die mit Rucksack und Funkgerät über das Gelände laufen) über den Fahrer (der Essen holt und Ablösungen von A nach B fährt) bis hin zum Disponenten (der Anrufe entgegennimmt und Leute hin und her schickt), dem Leiter des Behandlungsplatzes (der Ober-Organisator, der Krankenhausanmeldungen fertig macht und den Transport organisiert) oder sogar Einsatzleiter (der Chef vom Ganzen).
Wir durften natürlich immer mit dabei sein, aber leider gibt es nur ganz weniger Fotos – im ganzen Bereich ist nämlich fotografieren verboten, denn man kann ja immer mal Patienten oder Patientendaten mit fotografieren, auch wenn man das gar nicht will.

Trotzdem war es total interessant und auch wenn wenig los war, war es nicht langweilig. Ein Mal musste sogar die Polizei herkommen, weil einer der Patienten ein bisschen renitent war. Aber die war zum Glück so schnell da, dass der gar nicht mehr zum randalieren gekommen ist.

Zum Glück kehrt aber so langsam wieder die Normalität ein. Statt betrunkene Menschen aufzusammeln geht es jetzt wieder morgens ins Büro und statt den ganzen Tag zu funken schreiben wir wieder E-Mails und nutzen das Telefon. Trotzdem waren es unheimlich tolle 10 Tage – mit super Kolleginnen und Kollegen und netten Menschen.

Bis später dann,

Anton!

Jan 28

Ehrenamt? Na sicher! – Teil 3: Der erste Dienst

So langsam geht es ans eingemachte!

Der erste Dienst war auf einem kleinen Festival, bei dem wir den örtlichen Kreisverband unterstützten. Maximal 5.000 Besucher wurden erwartet, es war Anreisetag und es war Traumwetter. Beste Voraussetzungen für den ersten Dienst.

Die erste Garnitur Ausrüstung bestand aus einem Poloshirt, einer Hose und einer Jacke, alles gebraucht und alles nicht wirklich passend. Die Jacke war eine Nummer zu groß (was nicht wirklich schlimm ist), die Hose war eine Nummer zu klein (was beim Hinknien ziemlich unangenehm ist), nur das Poloshirt passte auf Anhieb. Immerhin, ich hatte meinen ersten Satz Dienstkleidung bekommen.

Am Tag des ersten Dienstes hatte ich mir extra einen Tag Urlaub genommen, um in Ruhe auszuschlafen, mich fertigzumachen und dann zum Kreisverband zu fahren. Dort angekommen, zog ich mich um und langsam trudelten die anderen Helfer ein und so machten wir uns auf den Weg zum Veranstaltungsort. Als wir ankamen, war der Aufbau des Behandlungsplatzes in vollem Gang und wir fassten gleich mit an.

Als alles stand und an seine entsprechenden Stellen verräumt war, wurden die Teams eingeteilt. Ich sollte zu Anfang auf dem Behandlungsplatz zuschauen, lernen und gegebenenfalls helfen. Nachdem die Fußstreifen ihre Rucksäcke gecheckt und die Funkgeräte getestet hatten, kamen auch schon die ersten Besucher am Gelände an – und damit auch bei uns.

Als die erste Patientin das Zelt betrat, warf der Leiter des Behandlungsplatzes einen Blick auf das aufgeschrammte Bein, schaute mich an und sagte „Hier, mach mal. Als Ersthelfer solltest du das hinkriegen. Frag, wenn du dir unsicher bist.“ Wow. Ein Wurf ins kalte Wasser – und das absolut unvermittelt. Aber egal…

Ich stellte mich vor und schaute mir das Schienbein an. Ein ungefähr 10 cm langer Kratzer war zu sehen, der sich nach der Reinigung der Umgebung als gar nicht so tief herausstellte, wie es erst aussah. Also weiter sauber machen, Kompresse drauf und Verband drum. Eine gebrummte Zustimmung vom Leiter des Behandlungsplatzes, der immer noch hinter mir stand, zeigte, dass ich mich nicht ganz so blöd angestellt hatte, wie ich es zu Anfang befürchtet hatte.

Den Rest des Nachmittages verbrachten wir damit, das eine oder andere Pflaster zu kleben, Blasen zu polstern und ich lernte eine der wichtigsten Aufgaben: die Dokumentation im Patientenprotokoll. Als der Abend später wurde und es dunkel wurde, bekamen wir dann auch etwas mehr zu tun. Erst kam eine Patientin, der beim Trinken aus einer Dose ein Insekt in die Zunge gestochen hatte. Für sie ging es zur Sicherheit direkt ins Krankenhaus, denn die Zunge schwoll an. Zwar eher langsam aber doch stetig.

Kurz danach stand eine Festivalbesucher bei uns im Zelt und sagte „Könnt ihr mal kommen, meine Freundin ist grad gefallen und hat starke Schmerzen.“

Eine der Fußstreifen setzte sich in Bewegung und einer der Helfer stand kurz danach direkt wieder bei uns – eine Trage war gefragt. Ich schnappte mir das eine Ende einer der Tragen und nach einigen Metern waren wir schon angekommen.

Tatsächlich war eine junge Frau über einer der zahlreichen Zeltschnüre gestolpert und etwas unglücklich gefallen. Gut, dass sie noch einen Gipsarm trug, könnte durchaus dazu beigetragen haben. Sie sagte, dass sie erst vor einer Woche wegen eines gebrochenen Armes operiert worden wäre und jetzt nach dem erneuten Sturz der Fuß auf der gleichen Seite schmerzen würde. Es sei aber mittlerweile auszuhalten.

In dem Moment, als ihr Freund die Hoffnung äußerte, dass der Knöchel nicht gebrochen sei, hob einer der Sanitäter das Bein vorsichtig an – aber der nach vorne abkippende Fuß zeigte schnell, dass diese Hoffnung vergebens war. Der war durch. Unglücklich.

Die junge Frau wurde also kurzerhand auf die Trage verlagert und (nach dem Aushängen einiger weiterer Zeltschnüre) zum Behandlungsplatz gebracht und von dort direkt weiter ins Krankenhaus gefahren. Ihr Festival war damit beendet, sie wurde noch in der Nacht operiert.

Für uns war kurze Zeit später Dienstende und es ging ohne weitere Zwischenfälle nach Hause zurück.

Jan 26

Ehrenamt? Na sicher! – Teil 2: Alles auf Null

Neuer Tag, neuer Beitrag. Es geht weiter!

Als es nicht mehr ging, musste ich mein Engagement irgendwie herunterfahren. Mein Arzt sagte mir, ich soll als erstes an mich selber denken und als ich nach drei Monaten Zwangsurlaub durch den gelben Schein langsam wieder anfing, musste auch alles um die Arbeit herum irgendwie geordnet werden.

Im Schützenverein machte ich weniger und machte weniger Nachtwanderungen. Das Stadtteilfest fand ja nur einmal im Jahr statt, da hielt sich der Aufwand bis auf den einen Tag ziemlich in Grenzen. Trotzdem immer noch ein ganz schönes Paket.

Trotz alles Reduzierungen, hatte ich immer noch ein ganz schönes Paket zu schleppen. Aber dann, wenn man es schon gar nicht mehr erwartet, passieren die größten Wunder: ich lernte nach langen Jahren des Single-Daseins wieder eine Frau kennen und lieben und kurz danach bekam ich nach einem langen Bewerbungsverfahren das Angebot, in den öffentlichen Dienst zu wechseln. Doppel-Bingo.

Damit verbunden war dann auch eine gemeinsame Wohnung. Diese war allerdings nicht mehr im heimischen Stadtteil, sondern in einer benachbarten Stadt, etwas 40 Kilometer von meinem bisherigen Wohnort entfernt.

Zur Arbeit pendelte ich von Anfang an mit der Bahn – die nicht in meinem alten Stadtteil hält. Damit war ich also schlagartig aus dem gewohnten Umfeld raus und fing an meinem neuen Wohnort quasi bei Null wieder an.

Aus dem Schützenverein bin ich mittlerweile ausgetreten und die Nachtwanderer unterstütze ich nur noch bei einzelnen Veranstaltungen. Nur das Stadtteilfest, das mache ich noch weiter.

Die Freunde leben immer noch im Umkreis von gut 50 km um meinen alten Wohnort verteilt und obwohl ich im Freundeskreis meiner Freundin hervorragend aufgenommen wurde, kannte ich so gut wie niemanden in der Nähe der neuen Wohnung.

Gleichzeitig hatte ich schon damals, als ich bei den Nachtwanderern anfing, ein wenig meine Fühler nach anderen Möglichkeiten des Ehrenamtes ausgestreckt – unter anderem auch bei einer der Hilfsorganisationen an meinem damaligen Wohnort. Dort hieß es allerdings von Anfang an, dass denen die halbe SEG weggelaufen wäre – angefangen bei der Führung – und dass ich direkt und schnellstmöglich als Gruppenführer und eventuell sogar als Zugführer ausgebildet werden sollte.

Genau das wollte ich aber nun nicht – neben der Verantwortung für bis zu 4 Auszubildende (davon 2 Problemfälle, die nur eingestellt wurden, weil der Chef ein weiches Herz hatte), die ich zu der Zeit betreute und der Verantwortung für eine Gruppe von bis zu 25 Jugendlichen im Schützenverein (auch da waren einige Problemfälle, die intensiverer Betreuung bedurften), wollte ich nicht auch noch ins kalte Wasser geschmissen werden und quasi als Führungspersonal in einem unbekannten Arbeitsbereich einsteigen. Auf gut deutsch: die haben mich damit ein bisschen sehr verschreckt.

Trotzdem schwelte der Gedanke weiter in meinem Hinterkopf herum – über Jahre – und reifte so zu einer ziemlich festen Idee heran. Und so fasste ich mir einige Monate nach dem Umzug ein Herz und schrieb die am Wohnort ansässigen Hilfsorganisationen an.

Die erste Reaktion bekam ich binnen einer halben Stunde und so wurde ich noch für den gleichen Abend eingeladen, am Bereitschaftsabend teilzunehmen.

Dieser erste Bereitschaftsabend war dann auch gleich eine Vorbesprechung für eine bevorstehende Großveranstaltung und ich fühlte mich direkt wieder in meine Bundeswehrzeit zurückversetzt. Immerhin konnte ich so als Neuling dem ganzen Thema ziemlich gut folgen und als ich nachher mit der Bereitschaftsleitung sprach, festigte sich der Wunsch, da weiter mitzumachen.

Es folgten weitere Bereitschaftsabende und Gespräche mit den neuen Kameraden und irgendwann wurde ich für den Einsatzplanungs-Server freigeschaltet und irgendwie war ich angekommen – und plötzlich war ich für meinen ersten Dienst als Praktikant angemeldet. Nein, eigentlich waren es sogar gleich zwei Dienste in recht kurzem Abstand.

Jan 25

Ehrenamt? Na sicher! – Teil 1: Die Anfänge

Vor einiger Zeit hatten wir ja schon mal nachgefragt, ob Interesse an dem besteht, was der Mensch so neben der Arbeit macht. Also zusätzlich zu dem, was ich mit ihm mache. Hier kommt er nun also zu Wort (natürlich in mehreren Teilen, denn wenn er einmal ins Erzählen kommt, kommt er richtig in Fahrt:

Es begann eigentlich, als feststand, dass ich in meinem damaligen Job länger als nur ein paar Wochen bleiben würde. Bis dahin war das ja nicht wirklich der Fall: nach dem Abitur kam die Bundeswehr und ich wusste nie so richtig, wie lange ich wo bleiben würde; danach das Studium, das mich mehr als voll in Beschlag nahm; die Ausbildung, die auch nicht weniger Einsatz erforderte und schließlich der Job bei der Reederei, der pünktlich zu Weihnachten beendet wurde.

Nachdem ich das darauf folgende Formtief überwunden hatte und im neuen Job Fuß gefasst hatte, beschloss ich, den einen oder anderen Blick über den Tellerrand zu werfen. Ich suchte mir einen Sport, der mir lag (man sollte es ja gar nicht meinen) – ich blieb beim Sportbogen hängen. Relativ schnell wurde ich vom Schützenverein ziemlich eingebunden: eine kleine Jugendgruppe wurde durch viel Öffentlichkeitsarbeit (auch nicht zuletzt durch mich) größer und erforderte ziemlich viel Zeit und Einsatz, das eigene Training erforderte nicht weniger Zeit und ganz langsam machte ich mir im Stadtteil einen Namen.

Es folgte eine Zeit, die unheimlich anstrengend war, aber auch unheimlich viel Spaß gemacht hat. Vom Schützenfest mit eigenem Bogenturnier und Jedermannschießen (sogar der Bremer Innensenator hat schon unter meiner Aufsicht und Anleitung mit dem Bogen geschossen), über Ausmärsche bei anderen Vereinen bis hin zur massiven Öffentlichkeitsarbeit beim Familientag im örtlichen Einkaufszentrum (wo wir einen kompletten Bogenstand aufbauten und so neue Mitglieder warben), war alles dabei.

Eines Tages wurde ich angesprochen, ob ich nicht Lust hätte, mich bei einer weiteren Gruppe einzubringen – bei den Nachtwanderern.

Die Nachtwanderer sind eine (bzw. viele) Gruppe(n) in Deutschland, die als Ansprechpartner für Jugendliche und junge Menschen im Stadtteil unterwegs sind. Sie bieten ein offenes Ohr für jeden und einen netten Ratschlag, wenn gewünscht, für alle, die unterwegs sind. Ursprünglich aus Schweden importiert, gibt es mittlerweile – insbesondere in einigen sozialen Brennpunkten – diverse Gruppen. Da der Stadtteil, in dem ich aufgewachsen bin und auch jetzt wieder lebte, ebenfalls solch ein Brennpunkt war (und leider auch noch ist), hatten sich auch hier einige Menschen gefunden, die am Wochenende abends unterwegs waren.

Das Projekt wurde von Anfang an sowohl von Politik als auch von Unternehmen (unter anderem auch das ansässige Verkehrsunternehmen) tatkräftig unterstützt, aber leider fehlten immer wieder Menschen, die sich aktiv einbringen.

Da sich die ganze Geschichte ziemlich interessant anhörte, schaute ich mir das Ganze einmal näher an und blieb direkt dabei.

Mehrere Jahre lang war ich im Stadtteil unterwegs. Zu Fuß, mit Bus und mit der Straßenbahn, zeigten wir uns im Stadtteil und hatten dabei ziemlichen Erfolg. Bald war ich noch bekannter als vorher.

Die Nachtwanderer hatten neben dem „üblichen“ Engagement im Stadtteil auch einen „üblichen“ Stand auf dem Stadtteilfest. Dabei stellten fast alle Vereine, Gruppen und Initiativen im Stadtteil einen Stand und stellten sich vor. Gleichzeitig gab es Unterhaltung für Klein (Spiele, Spielzeug und einen Badestrand) und Groß (Kaffe, Kuchen, Essen und Bühnenprogramm). Hier gab es bei den Nachtwanderern Kaffee und Kuchen gegen eine Spende, man zeigte Flagge und bespaßte die anwesenden Kinder mit Spielen wie Dosenwerfen und Seifenblasen und eigentlich war dieser Tag nicht viel mehr, als morgens hinzukommen, aufzubauen, Kuchen und Kaffee anzupreisen und am Abend wieder abzubauen.

So lange, bis die Organisatoren des Stadtteilfestes im netten Gespräch darauf kamen, mich zu fragen, ob ich ihnen nicht bei der Organisation des Bühnenprogrammes helfen könnte. Also die Gruppen, die den Tag auf dem Fest verbrachten, rechtzeitig zur Bühne zur Organisieren und dafür zu sorgen, dass es keine größeren Unterbrechungen gab.

Ich sagte natürlich nicht Nein und die Unterstützung kam so gut an, dass ich gleich für das nächste Jahr wieder eingeplant wurde.

Leider starb im folgenden Jahr einer der Organsiatoren und nach einiger Zeit wurde ich dann gefragt, ob ich mein Engagement für das Stadtteilfest nicht ein wenig ausweiten würde und ganz mit in das Organisationsteam einzusteigen.

Damit hatte ich – neben dem eigenen Sport – noch insgesamt drei weitere Ehrenämter: Training der Jugendlichen und Erwachsenen im Schützenverein, die Nachtwanderer und die Organisation des Stadtteilfestes. Dazu noch die Arbeit in einem kleinen Maschinenbauunternehmen, die ziemliche Flexibilität und Energie erforderte. Ein ganz schönes Programm, aber irgendwie hat das alles funktioniert. Bis zum großen Knall.

Dez 31

Jahresrückblick 2017 (und ein bisschen Ausblick)

  • Januar:
    Arbeit. Uäh. Viel Arbeit und so.
  • Februar:
    Pünktlich zum Umzug grassiert die tödliche Männergrippe im Hause. Gar nicht gut!
  • März:
    Noch ein Umzug – dieses Mal zieht das Blog zur eigenen Domain um. Also endlich.
  • April:
    Die Berichte aus dem Amt für unerklärliche Angelegenheiten sollten starten. Also…eigentlich. Hat nicht geklappt. Warum? Zu viel um die Ohren – viel zu viel.
  • Mai:
    Arbeit.
  • Juni:
    Arbeit. Dazu ein neues Ehrenamt – dazu aber später mehr.
  • Juli:
    Mehr Arbeit.
  • August:
    Noch mehr Arbeit. Zum Beklopptwerden.
  • September:
    Wird nicht besser. Dafür laufen inzwischen die Computer wieder stabil.
  • Oktober:
    AHA! Die Berichte aus dem Amt kommen jetzt. Erst einmal pro Woche, später zwei Mal. Außerdem fahren wir in Urlaub – es geht wieder einmal nach Dänemark und das war wieder sooooooo schön!
  • November:
    Basteleien an der Blog-Technik bringen die eine oder andere schlaflose Nacht. Ludwig Löwe kommt zum zweiten Mal zu Besuch. Und der Mensch hat seinen ersten Lehrgang im Ehrenamt und ich darf mit. Zusätzlich geht es für einen Tag zum Grundlehrgang für Sicherheitsbeauftragte.
  • Dezember:
    Der Ehrenamts-Lehrgang ist fast zu Ende, die schriftliche Prüfung steht an. Dazu noch einiges mehr in dem Bereich. Und Urlaub – endlich ausschlafen.

Was kommt im neuen Jahr?

  • Der nächste Fall des Amtes für unerklärliche Angelegenheiten steht in den Startlöchern, es geht also nahtlos weiter.
  • Im Januar steht nicht nur eine weitere Prüfung im Ehrenamt sondern auch noch eine Dienstreise an, nur zwei Tage aber das wird trotzdem interessant.
  • Im Februar geht es für ein Wochenende an die Nordsee
  • Mehr Lernen fürs Ehrenamt (das wird ziemlich interessant – wollt ihr da mehr von lesen?)
  • Im April geht es für ein paar Tage nach England! Das wird absolut suuuuuper!
  • Der Mai und der Juni bringen eine spannende Sachen mit sich, aber da wird noch nicht mehr verraten.

Vielen Dank fürs Lesen sagen die Menschen, Norbert und ich! Bis nächstes Jahr – feiert schön und werf die Böller weg, bevor sie explodieren!

Nov 03

Freitags-Füller #446

Und schon wieder ist Freitag. Kinder, was rennt die Zeit dieses Jahr. Wir haben schon November und bald ist Weihnachten…meine Güte. Nun denn, kommen wir zum Freitags-Füller:

1. Heute bin ich ziemlich gut drauf, aber auch ziemlich kaputt.

2. Ich habe gar keine eigenen Visitenkarten. Das sollte der Mensch schleunigst mal ändern!

3. St. Martin war ein weiser Mann, widewidewitt bummbumm.

4. Ist es ein Zeichen von Sturm, wenn die Fühler zur Seite abstehen? Ich glaube schon.

5. Einen Beamer müsste mal jemand erfinden. Dann müssten wir nicht mit dem Zug zur Arbeit fahren…

6. Im Übrigen ist Zug fahren eigentlich gar nicht so schlimm. Wenn es nicht gerade Sturm gibt.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Sofa , morgen habe ich geplant, mit dem Menschen einen Erste-Hilfe-Kurs zu besuchen und Sonntag möchte ich meine Ruhe! Klappt nur nicht, weil da Familie…oh wait…ich bleib einfach auf dem Sofa liegen! 😉

Nov 01

Bericht aus dem Maschinenraum #1

Hallo Freunde der Chaos-WG!

Der Mensch ist heute wieder einmal tief hineingetaucht in die Abgründe des Maschinenraumes unserer Seite. Naja, ganz so tief ist das nun auch wieder nicht – aber ziemlich unübersichtlich.

Eines der Probleme war, dass die Seitenzugriffe irgendwie nicht so richtig in Schwung kommen sollten. Das ist zwar prinzipiell gar nicht so schlimm, aber aus irgendeinem unerfindlichen Grund steht die alte wordpress.com-Seite immer noch vor unserer aktuellen Seite. Und das, obwohl da schon ewig nichts mehr passiert.
Aus diesem Grund hatte der Mensch schon vor einiger Zeit sich um Sitemap und ähnliches Gedöns gekümmert und auch irgendwann mal angefangen, die Webmaster-Tools anzuschmeißen und alles so weit einzutragen – und dann hieß es erst einmal wieder beobachten.

Mittlerweile ist das schon einige Wochen her und es hat sich nichts verändert. Darum hat sich der Mensch heute Abend mal drangemacht, zu checken, was Google und Konsorten überhaupt so zu sehen kriegen.
Erstaunlicherweise war das ziemlich wenig. Das kann eventuell daran gelegen haben, dass die Suchmaschinen die Sitemaps gar nicht gefunden hatten. Huppala.

Nun ja, nun ist erst mal alles von Hand eingetragen und wir werden mal schauen, wie sich das jetzt weiter entwickelt. Und damit es nicht ganz so ruhig bleibt, haben wir noch etwas verändert:

Den Keller-Fall gibt es ab sofort nicht mehr nur noch Samstags, sondern Mittwochs und Samstags! Gleichzeitig wachsen die nächsten Fälle schon heran, ein kleiner Fall ist schon gelöst und folgt direkt auf den Keller-Fall und ein weiterer, größerer Fall ist beinahe abgeschlossen. Damit sollte bis ins Frühjahr für ausreichend Lesestoff gesorgt sein!

Am diesjährigen NaNoWriMo nehmen wir dafür nicht teil – da reicht die Zeit einfach nicht für. Trotzdem gibt es auch im November einiges zu entdecken, denn Ludwig Löwe kommt wieder zu Besuch und der Mensch geht auf einen Lehrgang (lasst euch überraschen…natürlich komme ich mit). Das wird bestimmt ein großer Spaß.

So, das war es aus dem Maschinenraum für Heute. Viel Vergnügen und bleibt uns gewogen!

Anton

Okt 27

Fortbildungstag

Diese Woche war ein Fortbildungstag für den Menschen angesagt. Wer uns auf Twitter folgt, wird das sicherlich schon mitbekommen haben.
Der genaue Inhalt: Grundlagenseminar für Sicherheitsbeauftragte

Ja, genau, richtig gelesen. Der Mensch wurde bestellt – und zwar als eben solch ein Sicherheitsbeauftragter für das Gebäude, in dem er arbeitet.
Und bei dem dazu passenden Grundlagenseminar ging es um Aufgaben, Rechte, Pflichten und alles mögliche, was ein Sicherheitsbeauftragter wissen muss. Gar nicht mal so ohne, aber ziemlich trocken insgesamt. Da passte es ganz gut, dass wir hinterher noch ein bisschen spazieren gegangen sind. Vor allem, weil das Seminar „auswärts“ stattfand. Um ganz genau zu sein in Bremerhaven.

Der Seminarraum war in einem Gebäude, das direkt am Wasser steht, in unmittelbarer Nähe zum Zoo am Meer, dem Atlantic-Hotel, dem Auswandererhaus, dem Mediteraneo, dem Klimahaus und dem Deutschen Schifffahrtsmuseum. Zum Glück war das Wetter auch noch ganz in Ordnung und da die Parkuhr sowieso schon den Tageshöchstsatz anzeigte, stand einem Blick über den Deich nichts mehr im Weg.

Und als wir da fertig waren und eigentlich schon auf dem Weg in Richtung Heimat waren, kamen wir noch an einem Hinweisschild zum Schaufenster Fischereihafen vorbein – und sind noch mal eben schnell abgebogen. Da war es dann auch ganz nett, vor allem, weil es noch das eine oder andere Schiff zu sehen gab. Da hätte ich ja zu gerne auch noch mal den einen oder anderen Blick drauf geworfen, aber an zwei von drei Schiffen hing schon ein „Betreten verboten“-Schild und am dritten wurde schnell ein ebensolches Schild aufgehängt, als wir uns näherten. Schade eigentlich…vielleicht kennt einer von euch ja jemanden, der mal den Besuch auf einem Schiff möglich machen kann?
Der Mensch ist auch echt nett und vielleicht kommt Norbert auch mit. Und wir sind ganz sicher pflegeleicht und stubenrein!

Als wir dann wieder am Auto ankamen, war es auch schon allerhöchste Zeit, wieder nach Hause zu fahren, denn der Feierabend rief laut und deutlich.
Ein ganz schön interessanter Tag.

Okt 27

Freitags-Füller #445

Und schon ist wieder Freitag – nachdem ich letzte Woche irgendwie nicht dazu gekommen bin, mitzumachen, bin ich heute aber wieder mit von der Partie!

1. Ach du je, der Oktober ist ja schon wieder vorbei. Wo ist denn bloß die Zeit geblieben? Gestern war doch noch Sommer.

2. Was ist eigentlich Niveau ?

3. Halloween geht mir ziemlich am Bürzel vorbei. Oder wie auch immer man das bei einer Ameise nennt.

4.  Die Quadratur des Kreises  ist vielleicht doch möglich. Und wenn nicht, kann man es sicher möglich machen. Irgendwie hinbasteln. Improvisieren. Tschakka!

5. Aufpassen, es wird im Herbst gern rutschig .

6.  Isch ‚abe noch gar keine Weihnachtsgeschenke.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen faulen Abend (haha…) , morgen habe ich geplant, einen Tag mit der Familie zu verbringen und Sonntag möchte ich mich auf den freien Montag und Dienstag freuen !

Okt 27

In eigener Sache

Es gibt mal wieder etwas Neues hier im Blog!

Nachdem der Mensch und ich die eine oder andere dunkle Ecke im Technikraum neu beleuchtet haben, haben wir festgestellt, dass wir noch die eine oder andere Schraube drehen können:

  1. Follower, die bislang der wordpress.com-Seite gefolgt sind, folgen jetzt automatisch dieser Seite. Schuld daran ist ein Feature des Jetpack-Plugins. Wundert euch also nicht, wenn es jetzt doch wieder etwas Neues in eurem Reader gibt, obwohl es nicht mehr im alten Blog auftaucht.
  2. Kommentare können jetzt auch mit Anmeldungen des wordpress.com-Accounts, dem Twitternamen, über den Facebook-Account und über Google+ erfolgen! Feiert! Frohlocket! Kommentiert! Schwallt uns zu!

Morgen gibt es dann den Beitrag zur Fortbildung und Samstag den nächsten Geschichten-Teil. Bis dahin: gute Nacht!