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Urlaubsblog 1: Montag

Liebes Tagebuch…
So in etwas sollten wir eigentlich anfangen, denn Norbert und ich (und unsere Menschen) haben beschlossen, von unserem Urlaub zu bloggen. Nicht immer live, denn es gibt nicht überall WLAN, aber immer mal wieder. Jeder Tag bekommt einen eigenen Beitrag – und so geht es los.

Es ist Montag, es ist noch ziemlich früh, aber trotzdem haben wir alle gute Laune. Naja…für einen Montag.

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Wir sind dann mal bereit!

Um 8 Uhr klingelte schon der Wecker und noch vor dem Frühstück mussten durften wir in unsere Taschen steigen und es ging ab.
Erst in den Bus zum Bahnhof (hier holten die Menschen für sich einen Kaffee und für uns Brötchen, die wir im Zug mampften), dann dort in einen Intercity bis Bremen (Mit Stehplatz. Wie bequem.) und von dort mit dem Metronom nach Hamburg, von wo wir abfliegen sollten. Dummerweise ist der in Sagehorn (wo auch immer das ist…) erst mal mit technischem Defekt kurzzeitig liegen geblieben.

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Frühstückchen…

Im Zug ziehts!

Im Zug ziehts!

Als wir dann um kurz vor 12 Uhr in Hamburg ankamen, war der Bahnhof mächtig voll. Unsere Menschen drängelten und schlängelten sich erst einmal durch, um in der örtlichen Drogenhölle noch etwas Stoff Drogerie eine vergessene Haarbürste nachzukaufen (Anmerkung des Nobelix: Nein, mir sind nicht spontan wieder blonde Löckchen gewachsen, die der Pflege bedürfen). Eigentlich sollte auch im Bahnhof um 12 Uhr eine Schweigeminute eingelegt werden, aber ausser der Bahn hielt sich niemand daran. Und Züge schweigen ja fast immer…

Dann ging es vom Hauptbahnhof weiter zum Flughafen. Eigentlich fährt da ja die U1 direkt bis unter das Terminal, aber dieses Mal leider nicht. Zwischendrinne gab es einen Schienenersatzverkehr, weil da jemand unbedingt und grad heute an einer Brücke herumbasteln musste. Suuuuper.
Also stiegen wir um in einen Bus. Nein, falsch. Wir stiegen in den zweiten Bus, denn der erste war zu schnell voll. So voll, dass die Türen nicht mehr zu gingen und sich alles verzögerte, so dass die sowieso schon genervten Leute (Rentner! Die motzenden waren ausschließlich Rentner! Aber man muss ihnen nachsehen, sie haben ja keine Zeit mehr.) noch viel genervter schauten. Hihihi…

Als wir am Ende des Schienenersatzverkehres ankamen, mussten wir noch genau eine Station mit der hier wieder verkehrenden Ubahn fahren. Was ein Kinderkram…

Als wir dann endlich im Terminal drinne waren, war am Check-In-Schalter schon eine kleine Schlange und wir stellten uns dort einfach an und schwupps waren wir unsere Koffer los. Endlich nicht mehr so viel schleppen. Naja. Für die Menschen. Norbert und ich konnten ja bequem in der Tasche sitzen und ab und zu mal herauslinsen (aber das jammern und stönen der beiden hat uns schon ziemlich genervt, also klare Win-Win-Situation). Als wir uns mit der Tasche dann irgendwann nach oben bewegten, habe ich erst gedacht, es geht schon los, aber Norbert roch etwas anderes: Essen!
ESSEN!!!111einself
Unsere Menschen schleppten uns geradewegs in das erste Fast-Food-Haus am Platz: Feinkost zur goldenen Möwe.
Hier schlugen wir uns erst einmal den Bauch anständig voll. Danach ging es durch die Sicherheitskontrolle und ich wurde durchleuchtet. Brrrr…ob die wohl gesehen haben, dass ich einen halben BigMac und mehrere Nuggets verputzt habe…? Hoffentlich haben die das dann nicht meinem Menschen gezeigt, der hat sich schon gewundert, wie schnell sein Essen verschwunden war und dachte er hätte Nahrungsaufnahmeamnesie…

Nach dem Essen ging es weiter durch bunte Shoppingmöglichkeiten bis zur Passkontrolle. Das hat bei meinem Menschen mal wieder am längsten gedauert. Wohl weil er noch einen alten Personalausweis hat. So eine Schnarchnase… Kurz danach konnten wir auch schon ins Flugzeug und Norbert und ich hatten einen Platz ganz für uns. Der einzige noch freie Platz im ganzen Flugzeug. Cool.

Im Flieger

Im Flieger

Dummerweise gab es nichts zu essen an Bord ausser Süßigkeit und selbst den Kaffee musste man selber bezahlen. Wir sind wohl mit der türkischen Ryanair geflogen…
Einige alte Leute an Bord haben ganz schön blöd geschaut als wir uns auf den freien Sitz gesetzt haben aber als mein Mensch meinte, das müsse so sein, ich wäre schließlich eine Reise-Ameise und würde twittern. Das haben die alten Leute dann auch anstandslos akzeptiert. Ich vermute mal sie hatten keinen Schimmer was denn dieses twittern sein soll und wollten sich der Blöße des Nachfragens nicht hingeben.

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Kurz nach dem Start bekamen wir einen wunderschönen Sonnenuntergang geboten und pünktlich zur geplanten Zeit berührten die Räder des Flugzeuges türkischen Boden. Nach einer halben Ewigkeit am Gepäckband auf dem ansonsten fast ausgestorben wirkenden Flughafen ging es dann zum Bus und von dort aus weiter ins Hotel.
Mein Mensch meinte, es wäre schon ganz gut gewesen, dass ich während der Busfahrt in der Tasche geblieben bin. Da wegen des G-20-Gipfels wohl ein Teil der Autobahn gesperrt war, ist der Busfahrer einige Schleichwege gefahren…wozu anscheinend auch gehörte, entgegen der Fahrtrichtung in eine Einbahnstraßen-Auffahrt auf eine Schnellstraße zu fahren. Hilfe…zum Glück haben Norbert und ich da nichts von mitbekommen.
Im Hotel angekommen, gab es zum Glück noch einen kleinen Snack im Hotelrestaurant und einen Cocktail an der Bar und dann ging es auch schon ins Bett.

Bettgehzeit!

Bettgehzeit! Norbert kaspert noch rum…

Über den Autor

Anton Meise

6 Beine, 2 Fühler und 2 neugierige Augen. Unterwegs mit Nobelix - oder auch nicht.

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