Mrz 28

Oster-Urlaubsblog 3

Es geht lohooooos! Ab in den Urlaub und so!
Heute Morgen haben wir unsere Sachen alle ins Auto geschmissen und sind einfach losgefahren.
Naja, nicht ganz. Erst einmal haben Norberts Menschin und mein Mensch die ganzen Sachen für den Urlaub ins Auto geladen – ganz genau und so, dass nichts verrutschen kann. Leider hat nicht alles auf Anhieb gepasst, so dass wir erst einmal die Rücksitzbank umlegen mussten, um genug Platz für die ganzen Sachen zu haben.

Also nicht dass ihr denkt, das wären alles Klamotten und so…das meiste waren Fressalien. Gemüse, Obst, eine ganze Kühlkiste voll Frischkram…dazu noch Bettdecken, Kissen, Bettzeug – alles, was man für eine Ferienwohnung so braucht.

Während die Menschen also den ganzen Kram eingeladen haben, haben Norbert und ich beschlossen, dass ich lenken soll, Norbert schaltet und Farfried und das Kamel teilen sich die Pedale. In der Zwischenzeit können die Menschen von der Rückbank aus für leckere Snacks, Getränke und Süßigkeiten sorgen.

Leider hat mein Mensch uns einen Strick durch die Planung gemacht und gesagt, dass er selber fährt – und Norberts Menschin wollte unbedingt vorne sitzen. Na gut…

Norbert und ich haben dann die Navigation übernommen – also wir haben gesagt, wo es langgeht. Dabei hatten wir nämlich die besten Plätze mit der besten Aussicht, direkt hinter der Windschutzscheibe.
Farfried und das Kamel haben es sich dann auf der Rücksitzbank in den Jacken bequem gemacht (und dabei die meiste Zeit geschlafen…).

Mein Mensch ist dann die ganze Zeit über die Landstraße gefahren. Und Land gab es ganz schön viel zu sehen. Mehr aber auch nicht.
Die erste Pause haben wir dann in Minden gemacht, nachdem wir von Oldenburg über Wildeshausen, Harpstedt, Bassum und Sulingen gegondelt sind.

Kurze Pause in Minden.

Kurze Pause in Minden.

Nach ein bisschen frischer Luft, zwei Cheeseburgern für meinen Menschen und Pommes für Norberts Menschin ging es dann mit zwei großen Kaffee im Gepäck weiter. Erst in Richtung Bückeburg, dann weiter nach Hameln, Bad Gandersheim und schließlich über Clausthal-Zellerfeld nach Braunlage.

Ich weiß ja nicht, WAS mein Mensch ins Navi eingegeben hat, aber anscheinend hat das Navi eine Einstellung „Landschaftlich schöne Strecken bevorzugen“. Dass die schönen Landstraßen aber ganz schön viele Kurven, steile Abhänge und ganz schön lange Steigungen haben, hat er wohl nicht bedacht. Manchmal hatte ich wirklich ein bisschen Angst…
Besonders, als wir plötzlich mitten im Nirgendwo waren. Und als wir so hoch waren, dass wir in den Wolken verschwunden sind. Und als plötzlich 3 Meter Schnee auf der Straße lagen…

Aber zum Glück sind wir irgendwann dann doch heile angekommen und haben uns mit den Freunden von Norberts Menschin getroffen – und konnten endlich alles wieder auspacken. Leider mussten wir zu Fuß in den dritten Stock. Puh…ganz schöne Schlepperei.
Meinte jedenfalls mein Mensch…

Dafür gab es dann noch am Abend einen tollen Blick über Braunlage, weil die dicken Regenwolken, durch die wir unterwegs fahren mussten, fast verschwunden sind (und es am Abend sogar trocken war).

Nachdem alles in der Wohnung verstaut war, haben wir dann noch Pizza gegessen (frisch selber gemacht von den Menschen) und sind dann völlig platt im Bett verschwunden. Was für ein Tag…

Kommentar? Ja, klar!