Nov 28

November in Dänemark 8

Heute mussten wir früh aufstehen. So früh, dass die Sonne noch gar nicht zu sehen war. Ja gut, es war schon nicht mehr dunkel, aber die Wolken am Horizont schimmerten noch in feinsten Pastelltönen, irgendwo zwischen Gelb und Lavendel. Norbert und ich haben natürlich prompt verpennt, denn als wir aufgewacht sind, saßen unsere Menschen schon beim Frühstück. Da mussten wir uns direkt beeilen, um nicht leer auszugehen.

Warum dieses ganze Theater, fragt ihr euch sicherlich. Ganz einfach, wir mussten bis spätestens 10:00 Uhr den Hausschlüssel zum Mietbüro zurückbringen, und das war eine gute Viertelstunde mit dem Auto entfernt. Also nicht mal eben. Mit Müll wegbringen und alles doppelt und dreifach kontrollieren habendie Menschen daher 09:30 Uhr als Abfahrtszeit angesetzt. Davor musste das kleine gelbe Haus noch auf Hochglanz gebracht werden, das Auto beladen werden und und und. Also klingelte um 08:00 Uhr der Wecker.

Nach dem Frühstück ging es dann richtig rund. Wir haben Sachen hinund her getragen und aufgepasst, dass keiner auf uns drauftritt. In der Zwischenzeit wurde das kleine gelbe Haus immer leerer und das kleine graue Auto immer voller. Aber am Ende hat alles gepasst und sogar wir konnten uns einen guten Platz ergattern. Naja…der, den wir danach bekommen haben, war auch ganz nett. Wir hatten sogar ein Fenster zum hinausschauen.

Zum Glück hat alles gut geklappt und so klapperte um 09:55 Uhr der Hausschlüssel im Briefkasten der Ferienhausvermietung und wir konnten uns auf den Weg nach Hause machen. Aber was machte der Mensch? Er bog noch mal zum Wasser ab und wir machten noch einen kleinen Strandspaziergang. Schöööööön…

Danach ging es dann aber wirklich auf die Reise. Von Bork Havn nach Nørre Nebel zum Schlüssel abgeben, dann nach Henne Strand zum Abschied nehmen von der Nordsee und von da über Varde, Ribe und Tøndern zur Grenze und dannüber Niebüll, Husum, Heide, Brunsbüttel (und da wieder über die eklig hohe Brücke) bis nach Glückstadt. Da war erst mal Pause angesagt, denn wir mussten auf die Fähre warten.

Laaaangweilig!

Laaaangweilig!

Als die Fähre dann angelegt hatte und leer war, konnten wir drauf fahren. Also ICH habe uns draufgefahren. Ganz ohne Unfall. Obwohl ich in den beiden Kurven fast vom Lenkrad gerutscht bin. Und dann konnten wir auf der Elbe einen wunderschönen Sonnenuntergang bewundern. Hachja…

Als wir wieder angelegt hatten, ging es munter weiter, erst über Bundesstraßen, dann ein ganz kleines Stück über die A27, dann unter der Weser hindurch und weiter bis zu Norberts Menschin nach Hause. Auf dem Weg haben wir noch schnell beim Imbiss angehalten und etwas zu essen gejagt (aber nicht fotografiert, die Menschen waren zu gierig). Dann haben wir schnell Norbert, seine Menschin und ihre Sachen ausgeladen und dann waren wir auch schon ganz schnell selber wieder zu Hause und der Urlaub war vorbei.

Tschüss Norbert, bis nächstes Wochenende! Lass dich nicht ärgern.

Tschüss Norbert, bis nächstes Wochenende! Lass dich nicht ärgern.

Also als das Auto ausgeladen war, unsere Sachen verstaut und die Schmutzwäsche sortiert war. Puh, das war ein langer Tag. Der Mensch geht morgen wieder ins Büro, aber ob ich mitkomme, weiß ich noch nicht.

So, Feierabend.

So, Feierabend.

Kommentar? Ja, klar!