Okt 01

Dänemark 2017 – Tag 1

Hallo Freunde!

Endlich ist es wieder einmal Zeit für Urlaub. Also um ganz genau zu sein, ist es sogar allerhöchste Zeit für Urlaub, denn der Mensch geht ganz schön auf dem Zahnfleisch. Und da der Mensch so eine Art Seebär ist, sollte es auf jeden Fall wieder die Nordsee sein.
Es passte da ganz hervorragend, dass die ganze Familie gemeinsam in den Urlaub fahren wollte – nach Dänemark an die Nordsee. Was will man mehr.

Gestern (also Samstag) wollten wir uns um 15 Uhr an der Ferienhausvermietung im Nachbarort treffen. Das hieß für uns allerdings, spätestens um 8 Uhr zu rollen – und selbst das war in Anbetracht des Ferienbeginns schon ziemlich knapp geplant.

Um unseren Zeitplan auch nur ansatzweise einhalten zu können, mussten wir am Freitag anständig herumwirbeln: putzen, packen, einladen und den vierbeinigen Mitbewohner in sein Feriendomizil zu bringen. Aber das hat alles gut geklappt und wir sind zum Abendessen sogar noch auf dem nahegelegenen Volksfest gewesen. Lecker lecker!

Samstag früh ging es dann planmäßig und pünktlich los. Abfahrt war um 7:45 Uhr und nach einem kurzen Besuch beim Bäcker (Marschproviant ist soooo wichtig!) waren wir um 8 Uhr auf der Autobahn.
Leider war die Fahrzeit, die uns das Navi angezeigt hat, echt optimistisch und kurz vor Hamburg wurde das Verkehr dichter und dichter und vor dem Elbtunnel lief es nur noch im Schritttempo.

Als wir auf der anderen Seite der Elbe wieder das Tageslicht erblickten, lief es etwas besser, aber dank einer Baustelle immer noch sehr zäh, und so entschieden wir, auf die A23 auszuweichen. Also wir entschieden nicht wirklich erst da, aber da waren wir uns ganz ganz sicher, dass wir das wollten.

Auf der A23 ging es dann auch viel besser voran und erst kurz vor Niebüll standen wir plötzlich wieder im Stau. Lästig. Und dieses Mal ging gar nix mehr. Der Mensch hatte eine Idee und so bogen wir kurzentschlossen von der Bundesstraße ab und schlugen uns auf kleineren Straßen um Niebüll herum und als wir bei Klixbüll zurück auf der B5 waren, war klar, warum es sich so staute: die wollten alle nach Sylt und in Niebüll fährt der Autozug ab. Super!

Kurze Zeit später waren wir über die Grenze gefahren und noch etwas später zeigte das Navi eine Rest-Strecke von unter 100 Kilometern an. Nach einigen Telefonaten mit dem Rest der Familie stand fest, dass wir vor 15:30 Uhr sowieso nicht da sein werden und so verschoben wir unser Treffen einfach nach hinten. Als wir dann endlich beinahe da waren (5 km vor der Ferienhausvermietung), kam den Anruf, dass wir direkt zum Ferienhaus durchziehen sollten. Perfekt.

Einige Minuten später waren wir dann endlich da und bezogen unser (gefühlt palastartiges) Domizil. Sauna, Whirlpool, Schwimmbad, ein großer Garten, ein riesiges Wohnzimmer mit Kamin und eine große, offene Küche zum Wohnzimmer hin. Gigantisch. Und obwohl die Straße direkt vor dem Haus (na gut, hinter einem kleinen Erdwall) lief, war es toll ruhig. Abends konnte man das Meer rauschen hören und als Grill und Kamin brannten, wurde es richtig gemütlich. Genial. Das wird bestimmt ein toller Urlaub!

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Kommentar? Ja, klar!