Okt 02

Dänemark 2017 – Tag 2

Hallo Freunde des gepflegten Urlaubs-Wahnsinns!

Also mit Ausschlafen war ja wohl heute mal nix, nech? Gefühlt mitten in der Nacht (der Mensch meint, es muss so zwischen 8 und 9 gewesen sein), sprangen alle irgendwie auf und rannten in den Pool. Na toll. Auch noch Sport vor dem Frühstück!

Nun denn, ganz so schlimm war es auch wieder nicht und wir saßen immer noch ziemlich zeitig am Tisch an der Tafel und frästen uns durch die aufgestapelten Frühstücks-Bestandteile. Großartig! Irgendjemand schaffte es sogar, ein zweites Ei zu ergattern – und das, obwohl Norbert schon danach gegriffen hat. Na der hat vielleicht blöd geschaut…

Nach dem Frühstück wollten wir nun endlich an den Strand. Und das auch noch bei feinstem Wetterchen, denn die Jacken hatten wir eher zum Schutz vor dem Wind mit als zum Schutz vor der Kälte. Aber da, wo es einigermaßen windgeschützt war, hätten wir auch locker in Badehose rumsitzen können. Und das im Oktober. Toll!
Am Strand angekommen, bot sich wieder ein unglaublicher Anblick. Nicht, weil der Strand gefühlte 100 Kilometer geradeaus bis zum Horizont ging (in beide Richtungen), sondern weil es voll war. Unglaublich voll. Wo kamen bloß all die Menschen her? Pffft…letztes Jahr war hier ja nu gar nix los und wir konnten die nächsten Menschen man gerade als kleine Punkte am Horizont ausmachen und hier? Nirgendwo war man sicher.
Deshalb versteckten wir uns auch die meiste Zeit des Tages in der Tasche vom Menschen. Da waren einfach zu viele Zweibeiner. Und Vierbeiner. Und kurze Zweibeiner. Lästig.

Auf dem Rückweg hatten wir dafür als Ausgleich ein mittleres Bier. Also das, was hier als mittleres Bier durchgeht. Nämlich nen halben Liter. Ein großes Bier wäre 0,75 Liter gewesen. Mehr, als in einer „normalen“ Wasser- oder Weinflasche drin ist. Heieiei, wenn wir jeder eines davon getrunken hätten, hätten wir für den letzten Kilometer zum Haus noch ein Taxi nehmen müssen. Aber der Mensch hat uns den einen oder anderen Schluck abgegeben, das war schon ganz OK so.

Auf dem Rückweg sind wir dann noch in einen der kleinen Supermärkte abgebogen und haben uns die Zutaten für eine Art Nationalgericht (so sagen die Menschen jedenfalls) besorgt. Komische Brötchen, rote Würstchen, die ganz sicher so bei uns nicht in den Handel hätten kommen dürfen (wer weiß, was da drin ist); Senf, Ketchup und Dressing, dazu noch eingelegte Gurken und Röstzwiebeln. Was dabei rauskommt, ist ja klar, oder? Hot Dogs.
Irgendjemand sagte, einer davon hätte 16 Punkte. Was auch immer er oder sie damit meinte…wir haben auf jeden Fall dann erst mal Punkte gesammelt. Ich bin auch 64 gekommen und Norbert hätte beinahe noch mehr gehabt. Aber auch da hat ihm jemand das letzte Würstchen vor der Nase weggeschnappt. Wieder mal…

Danach war erst mal Ruhe angesagt. Wie die vollgefressenen Raubtiere lagen wir alle hier herum und haben verdaut. Großartig. Und dann sind die Menschen wieder in den Pool gegangen und haben die Würstchen und Saucen wieder abtrainiert.
Nach einer weiteren Rumliegephase (gerade als Norbert und ich uns an der Süßigkeitenschale vergreifen wollten), ging das Gelage weiter: Kuchen und Teilchen kamen auf den Tisch. Norbert wollte dabei sogar die Funktion eines Teilchenbeschleunigers demonstrieren – aber das konnte der Mensch gerade noch so verhindern, indem er das Teilchen, das Norbert grad beschleunigen wollte, einfach aufgegessen hat. Zack, Nummer 3!

Dann kam wieder das große Herumliegen und irgendwann gab es Abendbrot. Wieder mit Tafelfräserei und Fresserei und danach waren alle so platt, dass sogar Kniffel zu anstrengend gewesen wäre. Hihihi…faule Säcke, alle.

Damit war der Tag dann auch schon fast gelaufen. Nur dieser Beitrag sollte unbedingt heute noch in den Kasten kommen, aber der Mensch war einfach nicht vom Sofa wegzubekommen. Erst als alle im Bett waren, hat er sich breitschlagen lassen, doch noch unser Diktat aufzunehmen. Gut, dass wir gedroht haben, alles selber zu schreiben, hat vielleicht ein kleines bisschen geholfen. Aber nur ein ganz kleines bisschen.

Morgen wollen wir uns die Gegend ein bisschen anschauen. Das wird bestimmt interessant. Hoffentlich spielt das Wetter weiter mint – die Vorhersage sieht aber nicht so gut aus. Eher nach Regenschirm. Brrr…
So, das war es erst einmal. Morgen gibt es den nächsten Beitrag und, über den Tag verteilt, wieder lustige Bilderchen.

Meheeensch…wo ist der Rum hin?

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Kommentar? Ja, klar!