Mrz 19

Ein Wochenrückblick

Kuckuck!

Naja, eigentlich ist es ein Rückblick auf die vergangenen 10 Tage. Es war gut was los – darum war es auch so ruhig hier. Neben Spielenachmittagen und Spieleabenden gab es einen Familienbesuch, eine ganze Menge Arbeit, komische Menschen im Zug (seltsam-komisch, nicht haha-komisch), einen Tag Migräne beim Menschen und eine kleine Einweihungsfeier. Aber der Reihe nach…

Letztes Wochenende stand nicht nur ein DSA-Spielenachmittag auf dem Programm, sondern auch ein Besuch bei der Familie von Norberts Menschin. Ganz schön viel Fahrerei…puh. Zum Glück war das Wetter gut, denn bei schlechtem Wetter macht nicht mal Auto fahren Spaß. Sagt jedenfalls der Mensch. Ich seh das anders – ich bin froh, wenn ich mit dem Auto fahren kann. Also mitfahren. Selber fahren klappt ja nur, wenn jemand anderes die Pedale bedient.

Zug fahren kann ich dafür ziemlich gut selber. Mach ich auch immer mit dem Menschen. Allerdings begegnet man dabei ziemlich seltsamen Leuten. Letzte Woche saß einer auf der anderen Seite des Ganges, der hatte so dermaßen eine Fahne, da bin ich allein vom atmen schon betrunken geworden. Ei ei ei ei…und das um halb 8 am Morgen. In der Woche.
Und der sah nicht so aus, als wäre er vom vorigen Abend übrig geblieben…

Einen Tag hat der Mensch komplett mit Migräne flach gelegen. Ganz schön eklig sowas. Aber zum Glück gibt es Medikamente, die helfen ein bisschen. Aber wirklich zu gebrauchen ist er da trotzdem nicht. Zum Glück hat das nur einen Tag gedauert.

Tja, und die Einweihungsparty für unsere Wohnung war auch noch. Ziemlich lustig war es – jedenfalls für die Menschen. Wir haben uns in das Arbeitszimmer zurückgezogen, denn es war einfach zu viel los. Und auch Louie, der Kater, hat sich mit uns zurückgezogen – obwohl er immer mal wieder nach dem Rechten geschaut hat.
Mittlerweile sind die Reste der Feier auch wieder aufgeräumt und der Mensch kann sich wieder ans Sortieren von alten Fotos machen. Hoffentlich lädt er hier auch noch ein paar davon hoch. Norberts Menschin schaut inzwischen Buffy. Eine Folge nach der anderen. Ich glaub, da mach ich gleich mal mit.

Nächste Woche geht es hier weiter, denn es gibt bestimmt bald wieder etwas neues zu Berichten. Bis dahin lasst euch die Fühler nicht knicken.

 

Anton

 

Mrz 09

Es tut sich was!

Langsam aber sicher füllen sich die Menüpunkte mit Inhalten. Das erste Fotoalbum ist hochgeladen und im Menü „Fotoalben“ zu finden (oder direkt mit diesem Link zum Fotoalbum). Hier werden sich mit der Zeit noch einige Unterpunkte dazugesellen, aber vorerst reicht diese eine Ebene.

Die Blogroll wird sich in Kürze auch deutlich füllen und die erste Geschichte um mich ist auch beinahe fertig. Sie wird kapitelweise im entsprechenden Menüpunkt zu finden sein – und es werden weitere folgen.

Neuigkeiten gibt es auch von ganz anderer Seite: im November werden wir Besuch bekommen. Ludwig Löwe wird sich wieder für ein paar Tage auf den Weg zu uns machen – dieses Mal in die große Chaos-WG. Das wird bestimmt ein Riesenspaß. Und dieses Mal kann der Mensch sich auch mal etwas mehr Zeit nehmen, denn er ist dann ja nicht mehr in der Probezeit. 🙂

Bis dahin noch einen schönen Abend!

Anton

Mrz 07

Der Umzugswagen kommt!

So langsam wird es doch recht wohnlich hier. Drüben im alten Blog ist mittlerweile alles eingepackt und das, was hier mit herkommen sollte, ist schon hier. Was noch fehlt, sind ein paar Bilder an der Wand und in Fotoalben, die „Steckbriefe“ der WG-Bewohner, und ein paar Kleinigkeiten

Nachdem die Menschen im Februar in eine neue Wohnung gezogen sind (wir natürlich auch…), ist auch der digitale Umzug beinahe geschafft. Der war nämlich genau so lange schon geplant und vorbereitet, wie der andere Umzug auch. Naja…um ehrlich zu sein, noch viel länger. 😉

Jetzt geht es aber erst mal ins Bett. Morgen ist nämlich noch einiges zu tun und ins Büro müssen wir ja auch noch. Darum sag ich jetzt „Gute Nacht!“

Mrz 05

Willkommen auf der Baustelle

Hier Mensch. Damit schafft man anständig was weg.

Aha, nun ist es also so weit: wir haben einen neuen Internetauftritt. Wow.
Ganz schön geräumig ist es hier, denn unser neuer Anbieter bietet viiieeel mehr Speicherplatz für Dateien und Gedöns. Das heißt vor allem eines: es wird hier mehr Fotos geben! Viel mehr.

Gut, die Fotos muss der Mensch erstmal sortieren, hübsch machen und so weiter – aber das kriegt er schon hin, da bin ich mir ziemlich sicher. Aber auch sonst muss an dieser Seite noch einiges gedreht und geschliffen werden. Wir haben zum Beispiel geplant, den Slider-Teil mit sinnvollen Sachen zu füttern, den allgemeinen Blogbereich von den Reisen und Tagesausflügen zu teilen und wie schon erwähnt, einige Fotoalben hier mit einzubauen.
Zusätzlich wollen die Seiten über uns WG-Bewohner noch gefüllt werden und nicht zuletzt muss nun doch ein Impressum auf unsere Seite. Mist…naja, aber dafür muss der Mensch sich halt hergeben.

Ihr seht, es ist noch einiges zu tun…und wir packen es an!

Viele Grüße,

Anton Meise

Dez 13

Der Mensch im Fernsehen

Ganz echt und in Wirklichkeit. Hier kommt noch mal die Sendung zum Nachschauen – wir sind gleich am Anfang dran:

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/mein_nachmittag/Mein-Nachmittag,sendung584676.html

Dez 13

Besuch beim NDR (und andere Erlebnisse)

Wieder eine Woche ist vorbei. Wieder eine Woche voller bunter Erlebnisse und vielen neuen Eindrücken. Zwischendurch ging es sogar so richtig rund.

Am Montag gab es Eis. Erst morgens auf den Bäumen und Blättern (also den letzten, die es noch gab), dann nachmittags im Becher. Lecker!

Dienstag. Nikolaus. Sogar im Büro ist der gewesen – und das, obwohl es dort gar keinen Kamin gibt. Wie er da reingekommen ist? Keine Ahnung. Vielleicht kann er ja doch beamen…

Da hat einer was da gelassen!

Da hat einer was da gelassen!

Abends sind wir dann zum Nikolaussingen gegangen. Also wir haben uns mehr oder weniger moderne Weihnachtslieder angehört und dazu heißen Kakao getrunken und Spekulatius gegessen. Ein lustiger Abend.

Und dann kam auch schon der Mittwoch. Unser großer Tag, denn am Mittwoch waren wir zum NDR nach Hamburg eingeladen. Aber ich erzähle wohl besser vom Anfang an.

Am Montag nachdem der Beitrag über uns ausgestrahlt wurde, hat der Mensch eine E-Mail von dem Redakteur bekommen, der den Film gemacht hat. Er schrieb, dass der Beitrag ziemlich gut angekommen ist und dass die Sendung „Mein Nachmittag“ das Thema noch einmal aufgreifen möchte. Der Haken dabei: das würde nur heute gehen. Und so zögerte der Mensch nicht lange und organisierte es, dass er zusagen konnte.

Am Morgen war erst noch eine Besprechung zu überstehen und plötzlich mussten wir auch schon los, denn um 11:18 Uhr sollte der Zug fahren. Wir waren so pünktlich am Bahnhof, dass wir noch schnell ein Brötchen jagen konnten und dann auch schon der Zug kam.

Nach einer Stunde waren wir dann in Hamburg, wo wir flugs in ein Taxi umgestiegen sind. Weitere 20 Minuten später waren wir staufrei und tiefenentspannt beim NDR angekommen. Also am Tor erstmal. Das Taxi konnte uns sogar direkt bis vor das Studio bringen. Drinnen angekommen, wurden wir als erstes in eine Art Aufenthaltsraum einquartiert. Bequeme Sofas, ein mit Getränken gefüllter Kühlschrank, Süßigkeiten auf dem Tisch – und alles für uns! Alter Schwede, das möchte ich bitte jetzt jeden Tag haben!

Als erstes füllte der Mensch das Fomular für die Fahrkostenerstattung aus (Verwaltung muss halt sein), währendnwir es uns auf dem Sofa bequem gemacht haben. Norbert hat sich natürlich gleich auf den Süßigkeitenteller gestürzt. Kurz darauf haben wir uns natürlich nicht zwei Mal bitten lassen und ebenfalls zugegriffen.

Inzwischen wurde der Mensch abgeholt und zur Maske gebracht. Also er hat zwar keine Maske bekommen (nachher erschreckt sich noch jemand vor ihm), aber er wurde großflächig mattiert und gepudert. Gnihihihi… Danach ging es dann zum Essen in die Kantine, wo es lecker Putenschnitzel, Möhrengemüse, Kroketten und Sauce gab. Das war fast noch besser als Bonbons!

Nach dem Essen sind wir zur Probe gegangen, wo wir das erste Mal wirklich das Studio von innen gesehen haben, das Team und die Moderatoren kennengelernt haben und es uns erst einmal bequem gemacht haben. Nachdem die Probe vorbei war, hat der Mensch mit den Moderatoren über das gesprochen, was sie ansprechen wollen und dann hatten wir noch ein bisschen Zeit zum Durchatmen. Und dann ging es auch schon ganz schnell los.

Irgendwie war die Sendung dann aber auch ganz schnell wieder vorbei und da wir bis zum Ende geblieben sind, haben wir sogar noch etwas zu Essen bekommen – und das war ziemlich lecker. Tja und dann…saßen wir auch schon wieder im Taxi zurück zum Hauptbahnhof. Leider war es so voll (am nächsten Tag sollte der OSZE-Gipfel anfangen), dass wir über eine Stunde zum Bahnhof gebraucht haben. Leider leider hatte der Mensch keine Lust, sich abzuhetzen und so war noch genug Zeit für einen kleinen Abstecher auf den Weihnachtsmarkt. Hihi 🙂

Nachdem wir von dort zurück waren, war sogar noch genug Zeit, um einen Happen zu essen und dann fuhr der Zug auch schon zurück. Puh, was für ein Tag.

Der Rest der Woche war dagegen eher langweilig. Vor allem, weil den Menschen eine aufkommende Männergrippe plagte und wir es deshalb etwas ruhiger haben angehen lassen. Eine kleine Tour über den Weihnachtsmarkt brachte noch ein wenig Knabberkram für uns alle und am Wochenende standen noch ein Geburtstag und eine Weihnachtsfeier an. Und damit war die Woche auch schon wieder vorbei.

Dez 02

Nach dem Urlaub ist nicht gleich vor dem Urlaub…

…leider. Wirklich. Ich hätte nämlich direkt Lust, gleich wieder in Urlaub zu fahren. Aber dafür standen diese Woche zu viele (mehr oder weniger) wichtige Termine an. Naja, nicht direkt für mich, aber für den Menschen.

Der musste nämlich schon am Montag wieder arbeiten – und ich damit auch. Also freiwillig oder so. Jedenfalls kroch ich am Morgen in die übliche Bürotasche und wurde ganz entspannt durch die Gegend geschleppt.

Sonnenuntergang im Büro

Sonnenuntergang im Büro

Das setzte sich den Rest der Woche natürlich so fort. Am Dienstag hat der Mensch eine Art Prüfung für seinen Quereinsteiger-Lehrgang geschrieben. Er ist sich selber immer noch nicht sicher, ob er ausreichend Punkte/Antworten/Wasauchimmer hat, um zu bestehen. Ich denke, 50 Prozent sollten machbar sein. Und selbst wenn nicht, es macht höchstens den Unterschied zwischen „Am Lehrgang teilgenommen“ und „Mit Erfolg am Lehrgang teilgenommen“. Glaube ich jedenfalls.

Prüfungskram

Prüfungskram

Tjoa ansonsten war nicht mehr viel besonderes in der Woche. Naja, ausser dass wir gestern eine Runde über den Weihnachtsmarkt geschlurft sind. Feuerzangenbowle geht wohl schon – und die Leckereien, die der Mensch in meine Tasche gestopft hat, waren auch echt gut: Zimtapfel, Datteln, Lakritze und Wasabi-Erdnüsse.

Morgen fahren wir zu Norbert und erholen uns über das Wochenende und am Montag geht es wieder los im Büro.

Oh und bevor ich es vergesse: nächste Woche fahren wir (also die komplette Truppe, Farfried, Norbert und ich…Antje wusste noch nicht genau, ob sie mitwill) nach Hamburg zum NDR. Da sind wir nämlich in die Sendung „Mein Nachmittag“ eingeladen. Ich bin jetzt schon totaaaal aufgeregt!!!

Mai 25

Besuch aus dem Internet: Ludwig Löwe im Ameisenhaufen

„Pass auf, im Mai kommt der @Ludwig_Loewe zu Besuch. Nur für ein paar Tage. Lass dir ein bisschen was einfallen, was wir in der Zeit machen können…“

So sagte der Mensch, nachdem er sich auf der entsprechenden Homepage (http://www.ludwig-loewe.de) angemeldet hatte. Klingt eigentlich total einfach, wir planen einfach jeden Nachmittag nach der Arbeit voll durch, stricken einen genauen Zeitplan machen ein volles Programm mit Sightseeing, Touristenattraktionen und allem möglichen Pomp und Gedöns.
Klingt einfach, ist es aber nicht.

Es haperte am Ende beim besten Willen nicht an den Möglichkeiten oder Gelegenheiten – manchmal liegt es einfach am Leben, das um uns herum doch so einiges anders macht, als wir es und vielleicht überlegt haben. So auch in diesem Fall.

Der Mensch hat gerade einmal zwei Wochen, bevor Ludwig uns besucht hat, eine neue Arbeit angefangen. Alles ist neu, der Terminkalender wird jeden Tag voller gestopft und alles ist wichtig, interessant und so nebenbei muss man ja auch noch arbeiten bei dem ganzen Trubel. Daher blieb leider keine Zeit für tolle Ausflüge zu großen Schiffen, in den Zoo oder ins Museum – auch weil der Mensch nach zwei Wochen im neuen Job einfach noch keinen Urlaub bekommen hat (und die neuen Kollegen nicht gleich in den ersten Tage erfahren müssen, wie bekloppt der Mensch manchmal ist… 😉 ).

Also haben wir etwas ganz anderes gemacht: Wir haben Ludwig mitgenommen und ihn wie einen Austausch-Löwen an unserem Leben im Ameisenhaufen teilhaben lassen – und so konnte Ludwig:

  • mit ins Büro (ganz heimlich)
  • mit zum Feierabendbier (alkoholfrei) an die Schlachte – mit Brezn und Mettwurst
  • mit zum Schiffe gucken (beim Feierabendbier)
  • Farfried und Camel Trump kennenlernen
  • mit uns Musik machen
  • Unimog und Arocs fahren (wenn auch „nur“ aus Lego)
  • mit uns da Stadtteilfest planen (wo er eine wirklich riesige Hilfe war)
  • mit uns mit Werder zittern und den Klassenerhalt bejubeln
  • das Sozialprojekt „Nachtwanderer“ kennenlernen
  • dabei ein echtes Kamerateam des NDR treffen
  • Norbert und Hertha Horn kennenlernen
  • zwei Wochenenden in Oldenburg verbringen
  • diverse „Tatorte“ mit uns schauen
  • mit mir Bürosport auf Tacker und Drucker machen
  • beim Spieleabend mit Freunden mitspielen (auch wenn Shadowrun nicht so sein Spiel war)
  • im Büro telefonieren
  • einen gigantischen Eisberg fast alleine verputzen
  • Auto fahren
  • mit uns shoppen
  • Lego aufbauen (und Ludwig ist ziemlich talentiert)
  • mit zum Sushi-Essen (auch wenn das mit Stäbchen nicht so einfach ist…)
  • mit uns kniffeln
  • einen Flohmarkt ohne Flöhe besuchen
  • und mehr als einmal Kaffee und Kuchen mit uns verputzen

Dazu war Ludwig noch mit zum Jugendtraining auf dem Bogenstand (wo wir leider keine Fotos gemacht haben), hat das Hundgetüm kennengelernt, Haus, Garten, Straße und am Ende ganz Bremen mit der Straßenbahn unsicher gemacht, staubige, muffige Archivkeller besucht, einige ganz schön lange Besprechungen auf der Arbeit mitbekommen, mitgeholfen, einen Umzug zu planen – alles Geschichten, bei denen Fotos nicht wirklich möglich waren. Leider.

Den kompletten Reisebericht findet ihr übrigens hier: http://die-degens.net/8757/2016/05/ludwigs-abenteuer-folge-13/

Und Ludwigs Flickr-Album gibt es hier zu sehen: https://www.flickr.com/photos/139401549@N05/albums

Insgesamt waren das 10 Tage, ohne dass es wirklich langweilig wurde…hoffe ich jedenfalls. Und jetzt, wo Ludwig wieder in seinem Reisekistchen sitzt und abreist, ist es fast, als würde ein Freund gehen.
Ich wünsche dir weiterhin viel Spaß und viele Abenteuer auf deinen Reisen.
Mach es gut mein kleiner Freund, möge deine Mähne ewig glänzen und dein Brüllen immer laut hallen. Wir werden uns wiedersehen, das verspreche ich!
Und auch wenn du es nicht sehen kannst: du reist stilvoll!

Dein Anton Meise.

P.S.: Die Kuscheldecke macht sich in den nächsten Tagen auf den Weg zu dir – zusammen mit einigen anderen kleinen Erinnerungsstücken. Ich hoffe, Günni Giraffe passt gut darauf auf (und auch für Günni liegt dann eine Kleinigkeit mit in dem Päckchen drin… 😉 ).

P.P.S.: Mensch, ich hoffe, du hast den Auftrag erkannt: sofort wieder neu bewerben als Gastgeber! Los, los, los!!!

Mrz 24

Betonkloppen

Die letzten zwei Tage waren ganz schön anstrengend, sag ich euch. Wie der Titel es schon sagt, ging es dieses Mal richtig rund.

Vor ein paar Tagen war mein Mensch (und Norberts Menschin) bei seinem Bruder zu Besuch. Der wohnt mittlerweile eine ganze Ecke weg, aber wir hatten ihn nach dem Einzug noch nicht besucht. Da bot sich das Wochenende mit schönem Wetter geradezu an. Im Rahmen eines Gartenrundganges (klingt geil, oder?) sagte der Bruder von meinem Menschen zu einer 1 m x 2,5 m großen Betonplatte „Die muss noch weg“ und mein Mensch sagte leichtsinnigerweise „Jo klar, sach ma Bescheid, dann helf ich.“

Gestern war der Bruder vom Menschen dann in der Firma und sagte, er hätte schon mal einen Abbruchhammer klar gemacht. Wir bräuchten ihn nur noch abholen und herkommen – und dann würden wir der Betonplatte zu Leibe rücken. Der Chef (und Vater vom Menschen) sagte spontan auch noch zu und so ging es nach Feierabend los. Erst zum Baumarkt, wo wir den geliehenen Abbruchhammer abholen sollten – da hätte ich mich ja so richtig austoben können, bis zum Bagger war da alles was man sich wünschen kann – und dann weiter zum Bruder.

Nach einer Stunde im Auto habe ich mal vorsichtig aus der Tasche geschaut und sah nur die Straße und ganz schön viel Land. Und Pferde. Und Rinder. Und Ställe. Das war WIRKLICH weit draußen, so wie es aussah. Kurz darauf kamen wir aber auch schon an, luden aus und legten los.
Dummerweise wollte die Betonplatte nicht so einfach aufgeben und setzte uns allen mächtig zu, so dass wir nach 2 Stunden (als es schon fast ganz dunkel war) gerade einmal knapp 50 cm der Platte weggehauen hatten. Und dabei war der erste Meißel (ein Flachmeißel) schon komplett rund geworden.
Erstaunlicherweise war die Platte auch nicht 20 cm dick, wie der Bruder vorher gesagt hatte, sondern an den dünnen Stellen fast 40 cm stark. Was für eine Plackerei.

Auf dem Rückweg beschlossen mein Mensch und sein Chef, dass wir am nächsten Morgen wieder herkommen sollten, denn allein würde der Bruder vom Menschen ja bis nach Ostern brauchen, bis der Kram endlich weg ist. Aber erstmal war Feierabend und ich genoss eine Runde Bauch kraulen und Rücken massieren mit Kranarm. Unheimlich toll, sowas – das kann ich nur empfehlen.

Heute früh ging es dann mit meinem Menschen erst kurz ins Büro und dann weiter zum Bruder. Da ging es dann gleich wieder Rund.

Heute konnte ich endlich mithelfen – und was soll ich sagen: Wenn eine Ameise etwas anpackt, dann gelingt es auch. Wir hatten echt einen guten Lauf und Schwups war die Betonplatte nach etwas über einer Stunde komplett zerlegt.

Dann mussten wir nur noch die Brocken wegfahren. Zum Glück gab es in der Nähe (Haha, 20 Minuten mit dem Auto entfernt) eine Sandkuhle, wo Bauschutt angenommen und zu Baustoffen verarbeitet wurde. Nachdem wir die ersten drei Schubkarren mit Steinen auf dem Anhänger untergebracht hatten, sagte mein Mensch „Der ist voll!“
So ein Spinner…da war der Boden noch nicht einmal ganz bedeckt. Tzes…

Gut, er hatte schon Recht, denn der Anhänger lag schon ganz schön tief in den Federn und quietschte beim Fahren schon ein bisschen. Also bei jeder Bodenwelle…
Nachdem wir den Schutt abgeladen hatten und auf dem Rückweg wegen einer Baustelle einen halbstündigen Umweg fahren mussten, gab es erstmal Mittagessen. Nudelauflauf. Das war vielleicht leeeecker, sag ich euch. Mein Mensch hat zwei Portionen gegessen und ich hätte fast noch die Schale ausgeschleckt. Nomnomnom!

Nach dem Essen haben wir noch zwei Anhänger voll Schutt weggebracht und dann bin ich mit meinem Menschen wieder nach Hause gefahren. Naja, erstmal haben wir den Abbruchhammer wieder weggebracht (und ich hätte es fast geschafft, eine Runde mit dem Bagger über den Parkplatz zu drehen, aber der Verleiher war einfach zu aufmerksam…) und dann sind wir nach Hause gefahren.

Da gab es erst einmal eine heiße Dusche und eine schicke Panzerpolitur für mich und dann nur noch das bequeme Sofa (von dem ich mich noch einmal zum Schreiben hochgerappelt hab!). Ich glaube, bald werd ich auch ins Bett gehen…

Hinterher - ich hab ja fast mit einem Zombie gerechnet.

Hinterher – ich hab ja fast mit einem Zombie gerechnet.

 

Mrz 20

Lá Fhéile Pádraig

Es war ja einiges los in der letzten Woche. Mein lieber menschlicher Mitbewohner hat sich nicht nur über so einiges aufgeregt (jedenfalls wenn ich mir die Tweets der letzten Woche so anschaue), er hat sich auch fortgebildet. Das bedeutet:

Er legt sich eine DVD ein und schaut das, was drauf ist, in der (zumeist englischen) Orginalvetonung. Diese Woche gab es „Strike Back“, eine britische Action-Serie um eine Einheit des MI6, des britischen Auslands-Geheimdienstes.
Aber halt nicht wie James Bond, so als Gentlemen…nein, eher auf die knallharte Tour. Schon in den ersten Minuten der ersten Folge gab es mächtig viele Tote und noch viel mehr Geballer.

Klar, dass ich da nicht ruhig herumsitzen kann – da muss ich ja zumindest mal schauen, was da so passiert. Zum Glück verstehe ich genug Englisch, um zu merken, dass die Serie nicht jugendfrei ist. Huiuiui.
Da waren mehr „Four letter words“ drinne, als ich kannte. Also bis dahin.
Jetzt kenn ich die.

"Sprachenfortbildung" mit britischer Actionserie

„Sprachenfortbildung“ mit britischer Actionserie

Und dazu genau so viele Bedeutungen des Wortes mit dem F am Anfang und drei Buchstaben hinterher. Also dem C, dem K und dem U. Hier aus Jugendschutzgründen in alphabetischer Reihenfolge (viel Spaß beim zusammenbasteln).

Auch Farfried konnte nicht widerstehen und hat sich mit dazugesellt. Das könnte aber auch an den Snacks gelegen haben, die bei solchen Veranstaltungen traditionell gereicht werden: Salzstangen.
Farfried meinte hinterher, er kenne jetzt ganz neue Arten, einem Menschen weh zu tun. Ob ich mir da jetzt Sorgen machen muss?

An einem Abend gab es aber keine Fortbildung. Da war der St. Patrick’s Day (das bedeutet übrigens auch der Titel dieses Beitrages) – und mein Mensch war eingeladen, diesen Tag mit Freunden zu begehen.Ich konnte es natürlich nicht lassen, mich in seine Tasche zu schleichen. Oh man, das war ganz schön eng da drinne – aber dafür um so bequemer, denn da waren ja auch noch Klamotten drin. Warum das so war, sollte ich am Abend noch erfahren…Wir kamen also bei den Freunden an und schwupps hatte der Mensch das erste Bier am Hals. Natürlich direkt aus der Flasche. Kurz darauf bekam ich auch ein dieser langhalsigen, unbequemen Trinkgefäße in die Hände gedrückt und die Stimmung stieg munter an.
Aber waren wir nicht mit dem Auto hier hergefahren? Und darf man nach Bier nicht eigentlich kein Auto mehr fahren?

Dumm, denn wir hatten beide getrunken. Aber der Mensch war ja nicht so blöd, wie er manchmal vielleicht wirkt (ich denk da nur an die Axt und seinen Daumen. Hab ich das schon erzählt? Nein? Gut, das kommt noch…) und hatte Wechselklamotten eingepackt, damit er bei den Freunden im Gästezimmer nächtigen konnte. Und zum Glück war da noch genug Platz für mich…Am nächsten Morgen (also nach gefühlten 10 Minuten Schlaf) klingelte aber der Wecker so früh, dass ich das gar nicht wirklich mitbekam. Hoppala…
Als ich das erste Mal aus der Tasche herauslinste, saßen wir schon im Auto. Brrr war das kalt. Und früh. Und kalt…

Der Morgen danach...

Der Morgen danach…

Ich machte es mir aber wieder in der Tasche bequem und kurz darauf wurde es von unten auch schon warm (Sitzheizung ist toll! ) und so schlief ich schnell wieder ein. Als ich wieder aufwachte, erkannte ich das Büro – und etwas weißes, raschelndes, das komisch lecker roch.

Was ist denn das? Riecht ja gut.

Was ist denn das? Riecht ja gut.

Ein Blick in die Tüte offenbarte: Belegte Brötchen! Jammi!
Der restliche Tag verlief dann auch wie im Flug und ich hab mich tierisch gefreut, wieder auf dem Sofa zu liegen.

Da ist ja Frühstück drin!

Da ist ja Frühstück drin!

So könnte jede Woche sein. Nur ohne das Ärgern…