Schwarzwald 2020 – Tag 1

Hallo Ameisenhaufen!
Endlich ist wieder Urlaubszeit. Trotz Corona – oder vielleicht auch gerade deswegen? Nunja, es ist immerhin kein „normaler“ Urlaub im Hotel mit siebenunddrölfzig Sternen und feinem Buffet. Aber das muss auch nicht jedes Mal sein.

Dieser Urlaub ist nämlich pandemiegerecht und menschenarm, denn wir sind in eine Ferienwohnung gefahren. Und – ganz wichtig – nicht in die Richtung, in die alle gefahren sind, sondern genau entgegengesetzt: in den Schwarzwald.

Heute war die Anreise. Gar nicht mal so ohne, um die 650 km durch die Lande zu gondeln. Natürlich bei feinstem Urlaubswetter, Sonne und Schäfchenwolken. Aber beginnen wir doch am Anfang.

Um 5 Uhr früh hat der Wecker geklingelt und die Menschen haben die letzten Sachen ins Ameisenmobil verladen. Eine Stunde später war es dann so weit, wir waren nach einem kurzen Frühstück und letzten Erledigungen auf der Autobahn. Das Wetter: schön aber mit 9 Grad ziemlich kühl. Dafür war die Autobahn schön leer.

In Münster gab es dann die erste kurze Pause. Hauptsächlich, um Kaffee zu tanken und so nebenbei ein Brötchen zu frühstücken. Inzwischen ist Norbert auch aufgewacht und wir vertreiben uns die Zeit mit Unfug. Meistens damit, uns über lustige Kennzeichen zu amüsieren (DO-LL und SU-SI und sowas…)

Endlich Kaffee!

Irgendwann wurde es allerdings wieder langweilig und wir sind irgendwie wieder eingeschlafen. Genau wie Norberts Menschin. Aber der Mensch fährt auch immer so, dass man schnell einschläft…

Zwei Stunden später kam dann die nächste Pause. Die Landschaft war schon etwas hügelig und ein Blick auf das Navi zeigte, dass wir Köln inzwischen hinter uns gelassen hatten. Die Idiotendichte blieb insgesamt erfreulich gering, nur in den Ballungsräume war etwas mehr los und trotz etlicher Baustellen war nicht wirklich Stau.

Die dritte Pause haben wir dann genutzt, um den Tank vom Ameisenmobil wieder aufzufüllen und die örtliche Keramikabteilung einer kurzen Inspektion zu unterziehen. Aber dann ging es schnell an die restliche Strecke.

Irgendwann ging es dann von der Autobahn runter und über schmale Landstraßen und auf einmal sahen die Schilder ganz anders aus. Kein Wunder, sind wir doch ein kleines Stück durch Frankreich gefahren. Kurze Zeit später waren wir aber schon wieder zurück in Deutschland und dann war es auf einmal gar nicht mehr weit. Aber das letzte Stück des Weges hatte es wirklich in sich. Hoch und runter, scharfe Kurven und steile Straßen, mitten durch die Berge ging es, bis wir von der Bundesstraße abbiegen mussten. Unter einer Bahnlinie hindurch, am Bahnhof vorbei und direkt über einen Bauernhof und plötzlich waren wir da.
Endlich!

Ausblick von der Ferienwohnung

Der Rest des Tages war kurz. Ausladen, alles verstauen, Abendessen und ab aufs Sofa (und kurz danach ins Bett). Puh. Morgen gehen wir mal die Gegend erkunden.

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