Schwarzwald 2020 – Tag 2

Hallo Freunde des Ameisenhaufens!
Heute war ein unheimlich entspannter Tag. Als Erstes waren wir völlig unspektakulär frühstücken. In Waldkirch, einem hübschen, kleinen Ort, ganz in der Nähe. So, wie man sich das im Urlaub vorstellt…

Was für ein Straßenname!

Man sitzt draußen vor einer Backstube, trinkt in Ruhe einen Kaffee und nagt entspannt an einem Schokocroissant herum und beobachtet all die Menschen, die mehr oder weniger emsig an einem vorbeilaufen. Von den alten Damen, die sich hier zum Morgenkaffee treffen über einen ergrauten Siegfried-und-Roy-Gedächtnis-Vokuhila-Träger (sehr spektakuläres Wippen der Haarspitzen, sag ich euch. Da war bestimmt ne halbe Dose Haarspray drin) bis zur Mutter, die mehr oder weniger verzweifelt versucht hat, ihre Kinder beieinander und im Zaum zu halten. Herrlich.

Danach waren wir kurz einkaufen und dann ging es auch schon zurück zur Ferienwohnung, wo wir erst mal einen kleinen Snack und einen Drink zu uns nahmen. Natürlich wieder mit feinstem Blick in das Elztal.

Obst und Getränke, das ist ein Leben!

Danach war dann erst mal Ausruhen angesagt.
Am späten Nachmittag sind wir dann zu Verwandten gefahren und haben erst einmal eine Runde gequatscht und sind dann zu einem frühen Abendessen gefahren. Freunde, DAS war vielleicht lecker! In einem…na, nennen wir es einmal rustikalen Ambiente gab es superleckere Spezialitäten. Wurstsalat (ich wusste nicht, dass man aus Wurst einen Salat machen kann. AUS WURST!), Bratkartoffeln, die hier gar nicht Bratkartoffeln heißen, sondern Brägele, selbstgemachte Spätzle, Kartoffelsalat…hach, das reinste Paradies, sag ich euch.

Als wir dann ziemlich satt (und ein bisschen beduselt vom Wein…nur nicht der Mensch, der ist gefahren) zurück waren, haben die Menschen noch eine Runde weitergequatscht, während Norbert und ich uns dem Fresskoma hingegeben haben und schon mal eine Runde geschlafen haben. Den Rückweg haben wir dann auch völlig verpennt und sind erst aufgewacht, als wir schon wieder zu Hause waren.

Morgen gehen wir wandern. Einen Brotweg. Na hoffentlich gibt es da auch Brot, denn sonst wird das ziemlich anstrengend, denn wir wollen so gut 11 km laufen. Also gehen, nicht rennen. Wir sind ja nicht komplett bekloppt.

So nen Untergang…ähm Sonnenuntergang

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