Schwarzwald 2020 – Tag 3

Hallo Ameisenhaufen!
Was für ein Tag. Heute haben wir viel erlebt, von wunderschöner Aussicht über anstrengende Anstiege bis zu dicken, haarigen Cojones. Aber fangen wir, wie üblich, am Anfang an.

Bereits gestern Abend hat der Mensch unsere heutige Wanderstrecke auf unser „Outdoor-Navi“ überspielt. Zum Glück, denn obwohl die Wanderwege relativ gut ausgeschildert sind, gab es heut doch einige Tücken.

Routenplanung

Am Anfang eines Tages steht natürlich ein gutes Frühstück. Hatten wir heute auch, denn so ganz ohne was im Bauch loszugehen, bringt ja ausser Stress nicht viel. Geplant war heute der Brotweg im Elztal. Insgesamt 10,55 km und 477 Höhenmeter Anstieg waren zu gehen. Prinzipiell gar nicht mal so ein riesiges Vorhaben – aber auch nicht einfach.

Um 10 waren wir am Startpunkt in Yach (dem einzigen Ort in Deutschland, der mit einem Y beginnt) angekommen und haben uns recht schnell auf den Weg gemacht. Schon am Parkplatz waren die ersten Hinweisschilder zu sehen, aber diese deuteten weg vom geplanten GPS-Track. Hmm, komisch. Aber gut, wir laufen mal den Schildern nach. Nach einigen hundert Metern waren wir dann auf dem GPS-Track angekommen und folgten sowohl Hinweisschildern als auch dem Track. Einige Anstiegen brachten die Menschen ganz schön ins Schnaufen, aber der Ausblick, den wir immer wieder hatten, hat jeden einzelnen Schritt entschädigt.

Ausblick über Yach ins Elztal

So langsam hatten sich alle an die Auf- und Abstiege gewöhnt und irgendwann kamen wir an einen der Höfe auf der Strecke. Nach einer kurzen Rast ging es weiter, der Beschilderung nach (die hier ein wenig vom GSP-Track abwich), aber nach nicht einmal 100 Metern kamen wir an einen Zaun. Einen Elektrozaun. Diesen konnte man allerdings genau hier öffnen. Gesagt getan, einer der Menschen nestelt an der Öffnungsvorrichtung herum und hatte sie auch schon fast geöffnet, als der Mensch sagte
„Lass ma lieber, wir werden beobachtet!“

Keine 10 Meter vom Zaun entfernt beobachtete uns eine Kuh. Ähm Moment, hat eine Kuh nicht eigentlich nen Euter und nicht zwei dicke, haarige Cojones?

Der Wanderweg – grau der geplante Track, blau die gelaufene Strecke

Wir beschlossen dann einstimmig, diesen Weg nicht weiter zu verfolgen und wollten dann dem GPS-Track folgen. Leider erfolglos. Und so irrten wir eine Zeit lang über Wiesen, Hänge und an Zäunen entlang. Leider war nirgendwo ein Durchkommen zurück auf den eigentlichen Wanderweg, so dass wir erst zum Hof zurückkehrten und von dort aus die Straße zurück nach Yach nahmen.
Insgesamt war das aber trotzdem ein wunderschöner Weg, der uns zwar ziemlich platt gemacht hat, aber jeder Schritt war es Wert.

Nachdem wir wieder in der Ferienwohnung angekommen waren, ging es direkt unter die Dusche und danach aufs Sofa und kurz ins Bett, bis wir dann den Abend mit einem leckeren Essen ausklingen ließen.
Morgen lassen wir es etwas ruhiger angehen und fahren nach Freiburg.

Spätzle, Rahmsoße, Pfifferlinge und Schweinemedaillons
Pfannkuchen mit Pfifferlingen

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