Schwarzwald 2020 – Tag 6

Hallo Freunde des Ameisenhaufens!
Heute haben wir wieder einmal einen Ausflug gemacht. Trotz eines grauen Morgens ging es nach einem gemächlichen Frühstück und einem Blick in das wilde weite Web mit dem Ameisenhaufen durch die Berge. Aber wirklich durch die Berge!
Steigungen von bis zu 19% waren auf den Straßenschildern angegeben – und die wurden mit Sicherheit auch erreicht. In den Innenseiten der Kehren waren es sicherlich stellenweise noch ein paar Prozente mehr.
Irgendwann wurden die Berge aber flacher und die Täler weiter und auf einmal sahen wir Wasser. Also nicht nur einen kleinen, überschaubaren Bergsee, sondern richtig viel Wasser: den Bodensee!

Berge und Wasser, eine tolle Kombination

Nachdem wir einige Kilometer entlang der (meistens unsichtbaren) Küste zurückgelegt hatten, kamen wir an einem Parkplatz an und machten uns zu Fuß weiter auf den Weg nach Mainau. Nachdem wir die Brücke passiert hatten, empfing uns eine freundliche Blume. Okay, sie ist auch ein bisschen creepy, aber immerhin lächelt sie…

Eine Blume aus vielen Blumen

Von dort führte der inzwischen unbändige Kaffeedurst der Menschen uns als erstes ins praktischerweise nahegelegene Restaurant. Dort konnten wir die Menschen aber nicht nur davon überzeugen, dass Norbert und ich unbedingt eine Portion Pommes mit Majo brauchten, sondern dass Eiskaffee im Moment die bessere Alternative zum Kaffee sei. Aber mal ehrlich, Kaffee, Vanilleeis und noch Sahne obendrauf statt eines schnöden Kaffees? Was gibt es DA lang zu überlegen? Norbert hielt übrigens spontan den Mohnkuchen für eine bessere Ergänzung.

Kleine Stärkung zu Beginn der Inseltour

Während der Mensch auf seine unsere im Fett gegarten Kartoffelstäbchen wartete, stand vor ihm an der Fritten- und Schnitzeltheke eine Mutter mit ihrem ziemlich jungen Kind. Die Mutter erklärte in aller Ruhe die Auslage, allerdings so laut, dass der (schon etwas ältere) Fritten-auf-den-Teller-Servierer in Windeseile das gerade beschriebene Gericht servierfertig über die Theke reichte. Die Mutter guckte etwas arg verdutzt und meinte leise „Ähem, eigentlich hab ich das nur grad erklärt, wir wollten eigentlich etwas anderes…!“.
Der freundliche Herr hinter der Theke erwiderte „Kein Problem“ und räumte den Teller direkt wieder ab (die Fritten gingen – nach einem Blick auf den Menschen – um einen kleinen Nachschlag ergänzt an uns und der Herr sprach gerade laut genug, um es zu hören „Ich bin so eine Maschine!“
Das war ein Hallo!

„Ich bin so eine Maschine!“

Systemgastronom, nachdem er in Windeseile eine (gar nicht bestellte) Portion Essen über den Tresen gereicht hatte.

Nachdem die Teller und Becher geleert waren und der inzwischen aufgezogene Regen sich wieder eingekriegt hatte, machten wir uns auf den Weg, die drittgrößte Insel des Bodensees zu erkunden. Ich sage euch, alleine diese Insel würde ein eigenes Fotobuch locker füllen! So schöne Blumen, eine neben der anderen. Traumhaft!

Sogar Mammutbäume gibt es hier. Diese fantastischen Gewächse werden gigantisch hoch und sehen einfach nur toll aus.Und sie riechen auch wunderbar nach Nadelbaum. Leider durften wir nicht hochklettern, obwohl wir sogar unser Sicherungsgeschirr dabei hatten.

Wenn wir schon nicht hochklettern dürfen, machen wir halt Bilder von unten!

Auch ein Schmetterlingshaus gibt es dort. Man ist umgeben von wuseligen kleinen, anscheinend bestens gelaunten Flatterviechern, die sich gelegentlich einen Spaß daraus machen, sich auf bunte Hemden zu setzen und sich durch das Haus tragen zu lassen. Fantastisch.

Omnomnom – ein Schmetterling beim Snack

Als wir uns wieder auf den Rückweg machten, stand die Sonne schon tief am Himmel. Aber es regnete nicht mehr und so machten die Bergstraßen trotz des nicht gerade agilen Ameisenmobils schon beinahe Spaß. Der Mensch fuhr jedenfalls so.
Nach einer kurzen Pause am international bekannten Spezialitätenrestaurant „Goldene Möwe“ und dem Rest des Weges kamen wir pünktlich zum Sonnenuntergang wieder an der Ferienwohnung an, wo wir erst die letzten Lichtstrahlen des Tages bei einem Glas hiesigen Weißweines genossen und dann die Sachen zusammenpackten.
Morgen heißt es dann wieder „Reise Reise!“

Weg ist die Sonne!

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