Schwarzwald 2020 – Tag 9

Juuhuu Ameisenhaufen!
Heute haben wir einen Ausflug gemacht und sind mit den Lieblingsmenschen unserer Menschen nach Lübeck gefahren.
Da ziemlich tolles Wetter war, hatten diese Idee irgendwie auch gefühlt Millionen anderer Menschen.

Abfahrt – der Mensch muss heute mal nicht selber fahren

Die Fahrt selber war gar kein Problem, aber versucht mal, einen Parkplatz zu ergattern. Meine Güte, selbst die Parkhäuser waren ganz schön voll. In einem hatten wir dann auch noch einen Trottel vor uns, der einfach nicht in der Lage war, sein Auto in die Parklücke hineinzumanövrieren – er hatte wohl Angst um seinen Kofferraum und ließ sich erst nach einigem Zureden vom Menschen dazu bewegen, so weit in den Parkplatz hineinzufahren, dass man am Auto noch vorbeikommt. Orrrr!
Wir haben am Ende dann einen Parkplatz gefunden und konnten uns entspannt in der Altstadt umsehen. Natürlich waren wir auch am Holstentor (und natürlich durften wir nicht mit den Kanonen, die da herumliegen, spielen!).

Aber auch der Dom war total schön. Nicht nur von außen, sondern auch von innen (und nein, der Mensch ist nicht zu Staub zerfallen, nur weil er aus der Kirche ausgetreten ist).
Drinnen im Dom ist eine riesige Uhr, bei der sich die Augen der Sonne in der Mitte des Zifferblattes bei jedem Tick und Tack hin und her bewegen. Das ist vielleicht unheimlich. Und wenn es draußen „DONG“ macht, macht es drinnen „bing“ und unter anderem der Tod schlägt eine Glocke (also eine Figur, die den Tod symbolisiert. Wäre es der echte Tod, wäre der ja die ganze Zeit beschäftigt und könnt niemanden mehr…).

Danach machte sich Norberts Magen so lautstark bemerkbar, dass wir alle beschlossen haben, es wäre jetzt Zeit für Kaffee und Kuchen. Natürlich im Café Niederegger. Also nicht das an den Arkaden am Marktplatz, sondern das Café über dem Laden, eine Straße weiter. Das ist sooo toll da oben, aber irgendwie traut sich kaum ein Mensch vom Laden unten die Treppe hoch, nach oben ins Café.

Dieser flauschige Kollege weist den Kunden den Weg.

Hier gab es leckeren Kuchen (Marzipan-Sahne für den Menschen und die legendäre „oh mein Gott, ich ess‘ die nie wieder, die war soo mächtig“-Prinz-Heinrich-Torte für Norberts Menschin), bei dem wir natürlich von jedem etwas abbekommen haben. So viel, dass wir am Ende fast nicht mehr in unsere Tasche hineingekommen wären.

Danach haben wir noch den Laden im Erdgeschoss leergekauft und sind dann mit Paketen und Tüten voller Marzipan erst zum Auto und dann nach Hause gerollt. Da mussten wir uns erst mal eine Runde hinlegen, so vollgefressen waren wir. Aber die Aussicht auf der Rückfahrt war wieder einmal sehr schön.

Morgen wollen wir wieder einen Ausflug machen. Wohin wissen wir noch nicht, aber da lassen wir uns mal überraschen. Und am Mittwoch fahren wir dann wieder nach Hause und erholen uns noch ein bisschen, bis es am Montag wieder ins Büro geht.

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