Schwarzwald 2020 – Tag 11

Hallo Ameisenhaufen!
Wie jede tolle Zeit geht auch dieser Urlaub einmal zu Ende. Leider. Heute mussten wir um 10 Uhr unsere Ferienwohnung wieder abgeben. Ganz schön früh…
Nach einem kurzen Frühstück begann dann auch schon das große Packen. Alles musste wieder in die Autos verladen werden und irgendwie waren wir dann auch ganz schnell auf dem Weg.

Ein Blick auf die Wetterkarte und das Regenradar sagte, dass es heute noch mal einigermaßen schön und trocken bleiben sollte und so haben wir den ursprünglich gefassten Plan „auf dem direkten Weg zur Autobahn und nach Hause“ ganz schnell über Bord geworfen und noch Halt an einem Tierpark gemacht.

Dort gab es einheimische Tiere zu sehen, von Wild über Wildschweine, Raub- und weniger räuberische Vögel und sogar Schlangen. Aber auch die Pflanzenwelt ist nicht zu kurz gekommen – hier steht zum Beispiel eine der legendären Latschenkiefern.

Die Tiere sahen zwar gelegentlich ein bisschen genervt aus, aber ich glaube, so sehen die immer aus. Ähnlich wie unsere Menschen, die können nämlich auch besonders gut genervt gucken. Oder mit den Augen rollen.

Als wir gerade auf dem Weg zum Auto zurück waren, hörten wir es plötzlich neben uns Rascheln und eine leise Stimme war zu hören. Ob wir noch Platz im Auto hätten, fragte sie und Sekunden später tauchte Steve aus dem Gebüsch aus. Da ging der nächste Vorsatz hin – keine weiteren Mitbewohner mehr aufnehmen. Natürlich hatten wir Platz für Steve.

Platz ist in der kleinsten Ecke. Und wenn nicht, wird er gemacht.

Als wir dann endlich unterwegs waren, kamen die Menschen auf die nächste Idee: sie hatten auf dem Weg zum Tierpark im Radio gehört, es gäbe einen Töpfer, der Tassen aus Schlick macht. Also aus dem Zeug, das im Watt herumliegt. Nach einem Blick auf die Karte stellte sich heraus, dass der Laden des Töpfers gar nicht so weit weg war und nur einen „kleinen“ Umweg von einer halben Stunde Fahrt bedeutet.
Nach einigen Baustellen und etwas hin und her (die Menschen haben den Laden halb leergekauft und dummerweise war das EC-Lesegerät der Kasse kaputt. Darum musste der Mensch erst zur Bank, um Bargeld zu holen…ei ei ei) war es auf einmal 16 Uhr.

Ein Blick auf das Navi zeigte eine Fahrzeit bis nach Schnuffelhausen von gut 3 Stunden … da ging sie hin, die Zeit. Den abendlichen Termin hat der Mensch dann von Unterwegs abgesagt und so kamen wir fast wie geplant an.
Das Auto war dann auch schnell ausgepackt und kurz darauf fuhr der Lieferdienst mit dem Abendessen vor.
Wir haben Steve dann noch die wichtigsten Sachen gezeigt und dann war auch schon Bettgehzeit. Morgen müssen wir früh aufstehen und es wird bestimmt ein interessanter Tag.

Steve kriegt noch eine Tour durch die Wohnung

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